Laser-Mikrobohren

Das Laser-Präzisionsbohren ermöglicht die Erzeugung von Mikrolöchern mit genau definierten Geometrien

Das Bohren von Mikrolöchern mit genau definierten Geometrien gewinnt in den unterschiedlichsten Branchen an Bedeutung. Das Laserbohren ersetzt dabei herkömmliche Bohrprozesse, angefangen bei der Herstellung von Mikrobohrungen in Durchflussfiltern und Sieben, über Bohrungen in Hochleistungssolarzellen, der Herstellung von Düsen für Tintenstrahldrucker, bis hin zu Einspritzdüsen in der Automobilindustrie. Durch die berührungslose Bearbeitung mittels Lasers, die präzise Dosierung des Energieeintrags, einen minimalen Wärmeeintrag in das Material, höchste Präzision und Wiederholgenauigkeit gewinnen Lasertechniken an Boden. Zudem bieten sie zusätzliche Flexibilität bei der Definition der Bohrgeometrien. Beispielsweise ist es möglich, Mikrolöcher mit hohem Aspektverhältnis (Verhältnis zwischen Bohrtiefe und Bohrdurchmesser) oder Mikrolöcher mit definierter Konizität zu erzeugen, indem die Bearbeitungsstrategie während des Laserprozesses variiert wird.

Je nach Anwendung können verschiedene Laser zum Mikrobohren eingesetzt werden. Während Excimerlaser und Festkörperlaser, die im UV-Bereich arbeiten, bestens für die Bearbeitung von Polymersubstraten geeignet sind, werden Festkörperlaser im Sichtbaren oder Infrarotbereich zur Metallbearbeitung eingesetzt. Die Auswahl des richtigen Lasers allein reicht jedoch nicht aus, um ein erfolgreiches Ergebnis sicherzustellen. Auch die Wahl der richtigen Bohrtechnik spielt eine entscheidende Rolle. Bekannt unter diesen Techniken sind das Perkussionsbohren und das Trepanieren.

Ein besonders großes Entwicklungspotenzial liegt in der Verwendung neuartiger Bohrköpfe oder innovativer Bearbeitungsstrategien zur Erzeugung von Mikrolöchern mit genau steuerbarer Verjüngung in verschiedenen Materialien.

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Thomas Gester
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